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CBD Öl als natürliches Heilmittel beim Hund

Wird von der Hanfpflanze gesprochen assoziieren viele Menschen Cannabis. Doch Hanf ist nicht gleich Cannabis. Hanf ist auch Ausgangsprodukt für das immer gefragtere CBD. CBD ist mittlerweile ein beliebtes und vielseitiges natürliches Schmerz- und Heilmittel, das viele Vorteile hat. Es ist sowohl für die Anwendung beim Menschen als auch beim Tier geeignet. Gerade bei Hunden konnten in den letzten Jahren bedeutende Erfolge erzielt werden.

CBD hat nichts mit Cannabis zu tun

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Dabei handelt es sich um ein Cannabinoid. Davon sind 113 verschiedene in der Hanfpflanze enthalten. Auch THC ist ein Cannabidiol. Während jedoch THC psychoaktiv wirkt, bleibt diese Wirkung bei CBD aus.
Das Cannabidiol CBD wirkt direkt auf das Endocannabinoide System des Hundes. Damit greift CBD in die Grundfunktionen des Körpers ein, indem es Rezeptoren wie Serotonin und Adenosin beeinflusst. So kann CBD positiv auf Entzündungen und Schmerzen wirken.

CBD Öl als natürliches Arzneimittel mit Vorteilen

Ist der Hund schwer erkrankt, kann CBD ihn nicht heilen. Allerdings kann CBD dazu beitragen, dass Schmerzen gelindert und Heilungsprozesse unterstützt werden. Die Anwendung von CBD beim Hund ist daher sinnvoll und kann eine schulmedizinische Therapie begünstigen. Um dem Hund CBD verabreichen zu können, wird der Wirkstoff in Trägeröl gelöst. Es entsteht CBD Öl für Hunde.

Wann kann CBD Öl für Hunde verwendet werden?

Anwendungsgebiete von CBD Öl beim Hund:

  • Hunde mit chronischen Schmerzen
  • Hunde, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben
  • bei Entzündungen
  • Unterstützung des Magen-Darm-Trakts
  • Bei alten Hunden
  • Zur Beruhigung und Entspannung
  • Für ein gesundes Immunsystem

CBD für Hunde mit Schmerzen

Viele Hunde leiden an Schmerzen. HD, Bandscheibenvorfall, Ellenbogendysplasie, Patellaluxation, Spondylose, Arthritis oder Arthrose können dafür sorgen, dass die Lebensqualität des Hundes drastisch heruntergesetzt wird. Diese Hunde haben dauerhaft Schmerzen. In all diesen Fällen kann eine Anwendung von CBD Öl helfen, dem Hund das Leben zu erleichtern. CBD hilft in diesen Fällen, Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

Magen-Darm-Trakt

Hunde, können an Unverträglichkeiten, Überempfindsamkeiten oder Allergien leiden. CBD Öl hat durch seine Wirkung auf das Endocannabinoid System des Hundeorganismus einen direkten Einfluss auf Hungergefühl und Darmflora und damit Vorteile. CBD kann den Appetit anregen und dabei helfen, die Darmtätigkeit in Gleichgewicht zu bringen.

Alte Hunde

All die vorherigen Punkte kommen gerade bei älteren Hunden zum Tragen. Durch Arthritis und Arthrose sind die Gelenke teils schwer geschädigt und verursachen starke Schmerzen. Schmerzmittel sind im Alter oft eine Notwendigkeit. Ältere Hunde leiden nicht selten an Appetitlosigkeit. CBD Öl bietet sich für ältere Hunde daher ideal an.

Der Stoffwechsel verlangsamt sich, der Körper verändert sich. Alte Hunde verlieren häufig an Gewicht. Die Haut verliert an Elastizität und wird trocken und schuppt. Das Fell wird stumpf und spröde. Ein schwerwiegendes Problem bei älteren Hunden kann die Niereninsuffizienz sein. Für all diese Fälle ist CBD Öl für Hunde optimal, um dem Hund die letzten Jahre so lebenswert wie möglich zu machen.

Angsthunde und unruhige Hunde

CBD hat den Vorteil, dass es im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv wirkt. Allerdings kann CBD Öl positiv auf die psychische Gesundheit des Hundes wirken. Hunde, die nervös und unruhig sind, häufig grundlos bellen oder beim Spaziergang außer Rand und Band sind können eine schwere Belastung werden. Oft ist der Grund für ein derartiges Verhalten schwer zu finden.

CBD Öl kann hier völlig unabhängig vom ursächlichen Auslöser gegeben werden. CBD kann bei Angststörungen des Hundes gute Hilfe leisten, denn CBD wirkt Angstlösend. Das kann man sich als Hundehalter auch bei Hunden zunutze machen, die Angst beim Autofahren, Angst vor fremden Menschen oder Hunden haben. CBD Öl für Hunde bietet ebenso Hilfe zu Silvester. Mit CBD Öl für Hunde wird der Vierbeiner das mitternächtliche Feuerwerk deutlich entspannter erleben können.

Worauf sollte man bei CBD Öl achten?

CBD Öl für Hunde sollte auf keinen Fall ein CBD Isolat sein. CBD Isolate sind am äußerst günstigen Preis erkennbar. Dieses CBD Öl hat kaum Wirkung. Vielmehr sollte CBD Öl für Hunde ein CBD Vollspektrum Öl sein. Das bedeutet, dass das CBD Öl neben CBD noch andere Cannabinoide enthält. Ebenso sollte hochwertiges CBD Öl für Hunde Terpene enthalten. Nur diese Inhaltsstoffe sorgen gemeinsam mit CBD für den optimalen Effekt.

Auf die Inhaltsstoffe achten

CBD Öl für den Hund muss in jedem Fall einen THC Gehalt von unter 0,2 Prozent aufweisen. CBD Produkte mit einem THC Gehalt von weniger als 0,2 Prozent sind in Deutschland legal zu erwerben. Ist der Gehalt der CBD Produkte höher, ist nicht nur der Handel verboten. Es kann auch zu Rauschzuständen führen.

CBD Öl für Hunde sollte mittels CO2-Extraktion produziert worden sein. Jedes hochwertige CBD Öl wird mit Analysezertifikat verkauft. Der Gehalt an CBD muss auf dem Etikett des CBD Öls und in der Inhaltsangabe der CBD Produkte genau angegeben sein. CBD ist nicht gleich Hanf. CBD Öl für den Hund, das als hochwertiges CBD Öl verkauft wird, hat seinen Preis. Ist CBD Öl sehr billig, ist es meist von schlechter Qualität und es fehlt die entsprechende Wirkung des CBD Öls.

Dosierung von CBD Öl für Hunde

CBD Öl ist in verschiedenen Stärken erhältlich. Für den Hund ist CBD Öl mit drei Prozent ideal. Begonnen wird mit einer Einnahme von ein bis zwei Tropfen CBD Öl. Das hängt von der Größe der Hunde ab. Diese Dosis verabreicht man einige Tage lang. Danach steigert man die tägliche Dosis CBD Öl um ein oder zwei Tropfen.

Zeigt sich eine Besserung, bleibt man bei der Dosierung. Wenn nicht, wird nach ein paar Tagen die Dosis gesteigert. Das macht man so lange, bis eine merkliche Besserung der Symptome eintritt. Die Höchstdosierung von drei Tropfen pro Kilogramm Körpergewicht und Tag sollte nicht überschritten werden.

Gabe von CBD Öl

CBD Tropfen für Hunde sollten direkt ins Maul gegeben werden. CBD sollte über die Schleimhäute wirken können. Diese Einnahme von CBD Öl ist manchmal ein wenig problematisch. Hunde lieben den Geschmack von CBD nicht immer und wehren sich gegen die Einnahme. Ist dies der Fall, kann man das CBD Öl verabreichen, indem man es auf einem Leckerchen oder ins Futter gibt.

Man kann CBD Öl verabreichen, ohne Angst vor Nebenwirkungen zu haben. Verwendet man CBD Öl für Hunde, das einen zu hohen prozentuellen CBD Anteil aufweist, kann es zu Durchfall oder Erbrechen kommen. Ebenso möglich ist das bei zu hoher Dosierung von CBD Öl. Auch vor Gewöhnungseffekten von CBD müssen Hundehalter keinerlei Angst haben.

Vermeiden sollte man jedoch die Anwendung von CBD Öl für Hunde bei trächtigen und säugenden Hündinnen. CBD Öl kann über länger Zeit hinweg angewendet werden. Bei Einnahme von anderen Medikamenten sollte man zwischen den Gaben rund zwei Stunden Zeit vergehen lassen. Bei jeder Unsicherheit oder schweren Erkrankungen sollte unbedingt der Tierarzt zurate gezogen werden.

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Die Frage nach der idealen Dosierung

Klinische Studien bestätigen, dass CBD bei Hunden, Pferden und Katzen erfolgreich eingesetzt wurde. Was Tiere aber nicht gut vertragen, ist ein höherer THC-Gehalt. Je niedriger dieser in dem verwendeten Präparat ausfällt, desto besser ist es für das Tier. THC wirkt bei Haustieren und Nutztieren aus unbekannten Gründen kontraproduktiv. 

Zwar kann CBD generell einen Teil der berauschenden Wirkung, der durch einen höheren THC-Gehalt erzielt wird, aushebeln. Besser ist es aber, ein CBD-Präparat mit nachgewiesenem niedrigem THC-Gehalt zu wählen. Ein medizinisches CBD-Präparat macht aber die Tiere generell nicht hoch. Daher kann es gefahrlos bei allen möglichen Krankheiten von Nutztieren oder Haustieren angewendet werden.

Problematisch ist, dass es noch keine konkreten und krankheitsbezogenen Dosierungsempfehlungen gibt. Dazu wird allerdings gesagt, dass auch beim Menschen unterschiedliche Reaktionen auf das CBD beobachtet wurden. Dem hilft eine niedrige Standarddosis, einem anderen aber nur eine enorm hohe Dosis CBD. Die Nebenwirkungen sind faktisch entstanden. In der Regel tauchen sie nur zu Beginn der Eingewöhnungsphase auf. 


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Das bedeutet, dass auch immer mit einer niedrigen Standarddosis begonnen wird. Dann kann aber diese so lange gesteigert werden, bis die optimale Wirkung erzielt wird. Dies kann unterschiedlich hoch oder niedrig sein. Klar sollte sein, dass mit CBD kein Wundermittel gegeben ist. CBD kann eine tiermedizinische Therapie nicht ersetzen. Es ist vielmehr bis zum Vorliegen weiterer Studien im Sinne einer Nahrungsergänzung mit medizinischen Nebeneffekten zu betrachten. Ein Tierhalter sollte bei der Behandlung von Krankheiten, deren Medikamente nicht eigenmächtig absetzen, und stattdessen CBD verabreichen.

Bei schwer kranken Haustieren sollte der Tierhalter mit einer Anfangsdosis von CBD in einer 2-5% igen Konzentration beginnen. Später wird auch ein höher dosiertes CBD-Präparat umgestiegen. Das CBD-Präparat wird in der bemessenen Dosis einmal je Tag verabreicht. Bei Krebs oder anderen ernsthaften Krankheiten von Nutztieren oder Haustieren kann die Dosis wiederholt werden. Maximal drei Tagesdosen einer nicht zu überschreitenden Gesamtdosis sind möglich. Bei Hunden wird die Einzeldosis nach dem Körpergewicht bemessen. Man rechnet 2 Tropfen CBD Öl je fünf Kilo Körpergewicht. Mehr als drei Tropfen sollen nicht gegeben werden. Höhere Dosen wirken nicht unbedingt schneller oder besser.Sie werden aber in der Regel gut vertragen.

Für Pferde, Hunde oder Katzen finden sich widersprüchliche Dosierungsangaben im Internet. Im Zweifelsfall sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Falls er behandelt werden möchte, sollte das respektiert werden

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Was ist medizinischer Hanf bzw. CBD?

Zur Aufklärung: CBD entstammt zwar tatsächlich dem Hanf – aber dieses Cannabinoid wird aus THC-armem Industrie- bzw Nutzhanf extrahiert. Laut Vorgaben des Gesetzgebers muss das mittlerweile legal erhältliche Hanfprodukt Cannabidiol (CBD) einen THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent haben. Es geht hier also ganz offensichtlich nicht um eine berauschende Wirkung. Vielmehr geht es um medizinische Wirkungen. Diese sind als Begleittherapie zu tiermedizinischen Therapieansätzen interessant. CBD kann bei Haus- oder Nutztieren auch alleine zur Behandlung von funktionellen oder psychischen Störungen verwendet werden.

Der Grund dafür ist, dass alle Säugetiere – ebenso wie der Mensch – ein körpereigenes Endocannabinoid-System aufweisen. Zugleich sind es Säugetiere in der Lage, selbst eine gewisse Menge Cannabinoide zu produzieren. Diese werden bei zahlreichen regulatorischen Prozessen benötigt. Beispielsweise werden damit die Appetitregulation, die Hormonausschüttungen oder andere relevante Prozesse im Organismus reguliert. Die Wirkung von körpereigenen Cannabinoiden auf zahlreiche Prozesse ist möglich, weil über den gesamten Körper verteilt entsprechende Rezeptoren vorhanden sind.

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Genügt nun das Vorkommen von Stress, Schmerzen oder degenerativen Prozessen der körpereigenen Cannabinoid-Menge nicht, ist es sinnvoll, von außen CBD zuzuführen. This cannabinoid is from the rezeptoren of the endocannabinoid systems erkannt. Es kann entsprechend in einem Behandel / – ungebaut werden, um die Regulation von Schmerzen, Krämpfen, Atembeschwerden, Verdauungsstörungen oder anderen Symptomen zu regulieren. Das, was beim Menschen ganz wunderbar funktioniert, funktioniert auch bei Tieren. 

Bisher ist die Verwendung von CBD-Präparaten nur bei wenigen Tierärzten, Landwirten oder Tierhaltern üblich. Zu viele offene Fragen sind noch offen.