CBD bei Pferden

Anwendung von CBD bei Pferden

Das Cannabinoid aus der weiblichen Hanfpflanze kann, wie beim Menschen, auch mit dem Endocannabinoid-System (ECS) der Pferde und dessen Rezeptoren interagieren.

Wann ist eine Verabreichung sinnvoll und welche positiven Auswirkungen hat diese?

Cannabidiol ist dafür bekannt, so gut wie keine Nebenwirkungen zu haben. Deswegen ist es ein idealer Ersatz zu konventionellen Schmerzmitteln. CBD hilft bei der Unterstützung der Mobilität der Pferde. Besonders hilfreich kann dies bei Arthritis sein, eine Erkrankung, mit der viele Pferde zu kämpfen haben. Arthritis entsteht durch eine chronische Entzündung, die den Knorpel, der die Gelenke umgibt, schwinden lässt. Durch CBD kann die Lebensqualität des Tieres erhöht werden, in dem es dessen Mobilität unterstützt. Auch für den Appetit und allgemeine Magenbeschwerden ist CBD fördernd. Da es appetitanregend wirkt, bietet es Hilfe bei Magengeschwüren, an denen erwachsene Pferde sehr oft leiden. Zudem hilft es auch für das allgemeine Wohlbefinden, schließlich sind derartige Geschwüre meistens sehr schmerzhaft für die Tiere. CBD wirkt auch lindernd bei Entzündungsschmerzen und ist daher geeignet bei Krankheiten wie Hufrehe, Desmitis (Entzündung der Bänder) oder Koliken. Bei Letzterem wirkt es beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt. Durch seine beruhigende und entspannende Wirkung ist CBD auch Helfer bei Herzproblemen. Es kann eine erhöhte bzw. eine unregelmäßige Herzfrequenz regulieren und die Funktion der Blutgefäße fördern. CBD Öle können auch bei Hautkrankheiten eingesetzt werden und diese lindern. Für Pferdehalter sind das meistens Allergien, die starken Juckreiz oder Nesselsucht verursachen. Die Omega-3-Fettsäuren, die in CBD enthalten sind, erleichtern die Aufnahme von Vitaminen, was wiederum zu einer besseren Immunfunktion führt. Hanföl ist auch dafür bekannt, in Angst- und Stresssituationen Beistand zu leisten und die Entspannung zu fördern. Für das Pferd kann dies im täglichen Leben von Vorteil sein, z.B. wenn dieses an einem Traumata leidet. Angstzustände können aber auch beim Transport in Anhängern ausgelöst werden oder vor einem Turnier oder einer derartigen Veranstaltung.

Anwendung und Dosierung

CBD gilt als sehr sicher, auch eine Überdosierung ist praktisch nicht möglich. Trotzdem sollte vor der Einnahme Genaueres mit dem Tierarzt besprochen werden, vor allem wenn das Tier Medikamente bekommt. Eine „normale“ Dosis, also eine Dosis, die bei leichten Beschwerden helfen soll, liegt bei 0,25 Milligramm CBD für jedes Pfund Körpergewicht. Von einer „starken“ Dosis spricht man bei der doppelten Menge. Diese wird bei starken, chronischen Schmerzen, schwerer Arthritis, Krebs und großer Unruhe verabreicht. Es ist ratsam, mit einer kleinen Dosierung zu beginnen und für einige Tage die Ergebnisse zu beobachten, bis man sich für eine Erhöhung entscheidet.